7. & 8. Tag – Abschluss

Für den letzten Tag vor der Abreise war schlechtes Wetter angesagt – und genauso kam es dann auch: Dauerregen den ganzen Tag. Als er gegen Abend nachließ, mochten wir nichts mehr unternehmen und packten in aller Ruhe.

 

(Foto: Ulli Böhmke)
(Foto: Ulli Böhmke)

 

 

Am nächsten Morgen machten wir uns gemütlich auf den langen Heimweg. Auch John Wayne war fertig geworden, also konnten wir beruhigt abreisen.

 

Gut 100 km fuhren wir diesmal die Küstenstraße direkt entlang den Dünen, die gefühlt unendlich weit nach Süden führten. Die Gegend wurde immer einsamer: Rechts die Dünenlinie mit der Nordsee, links ein Wechsel aus flachem Marsch- oder Heideland, und immer wieder eingestreuten kleineren oder auch größeren  Seen (bis hin zu Fjorden). Die einsame Landschaft wirkte – unterstützt vom trüben Wetter – sehr melancholisch. 

 

Als sich das Wetter kurz vor Esbjerg weiter verschlechterte, bogen wir ins Binnenland ab und fuhren an der alten Stadt Ribe vorbei in Richtung Autobahn. Wären wir bis nach Deutschland weiter über die Landstraße gefahren, hätten wir allein bis zur Grenze wohl mehr als einen halben Tag benötigt. Auch freuten wir uns nun aufs Zuhause und wollten unterwegs keine weitere Übernachtung einlegen; wohlbehalten kamen wir dort am frühen Abend an.

 

Fazit 

 

Wenn ich heute – zwei Wochen nach der Rückkehr – an die Reise zurück denke, weiß ich, dass ich Dänemark noch weiter erkunden möchte. Vejlby Klit wäre dafür wieder ein gut geeignetes Basislager. Von hier aus ließen sich noch viele Tagestrips in die weitere Umgebung unternehmen. Klosterheden möchte ich in jedem Fall noch einmal besuchen, der Wald ist einfach wunderbar.

 

Allerdings wird die nächste Fahrt in einem September stattfinden. Dann sind Luft und Wasser für meine Frau vielleicht gerade noch warm genug – für mich aber nicht zu warm.

 

Im Juni 2015 haben wir uns jedoch schon eine Woche lang sehr wohlgefühlt bei unseren freundlichen dänischen Nachbarn:-) 

 

 

(Foto: Ulli Böhmke)
(Foto: Ulli Böhmke)