Arbeitsablauf

In meinem eigenen Arbeitsablauf (neudeutsch Workflow) setzte ich lange, und wann immer es ging, ACDSee Pro ein; zuletzt in der Version 9. Neben der Entwicklung der Raw-Dateien war es für mich perfekt für sämtliche Verwaltungsaufgaben geeignet. Lediglich Geschwindigkeit und Stabilität hatten gegenüber der vorherigen Version nachgelassen. Mit der Ebenentechnik der neuen Ultimate-Variante konnte ich mich nicht anfreunden – hier setzte ich weiterhin auf die im Folgenden genannten Programme.

 

Im Bereich der Nachbearbeitung kam für die Rauschentfernung sowie für die Objektivkorrektur bei Weitwinkelaufnahmen und Offenblende DxO Optics Pro 10  hinzu. Für die Korrektur perspektivischer Verzerrungen (super auch bei schief gehaltene Kamera) das Plugin DxO View Point 2. Für weitergehende, Ebenentechnik benötigende Korrekturen (umfangreichere Retuschen, Freistellungen oder Kollagen) setzte ich – wenn überhaupt nötig und nur selten – Photoshop Elements ein.

 

2013 arbeitete ich parallel zu ACDSee Pro mit Lightroom 4, wir wurden jedoch keine Freunde. Capture One gefiel mir damals durchaus ein wenig besser, brachte mir jedoch gegenüber ACDSee Pro auch keine nennenswerten Vorteile.

 

Im Herbst 2016 testete ich nun die beiden Alternativen nochmals: Capture-One fiel in der Version 9.3 erneut durch. Nicht, weil mir die Qualität der Ergebnisse nicht gefiel, sondern weil ich mich mit der Bedienung nicht anfreunden kann. Anders Lightroom 6: Im Bereich Verwaltung liegt es für mich mittlerweile vorn, insgesamt kann ich in der neueren Version – bei auch sehr guter Qualität der Werkzeuge – sehr gut damit arbeiten. Auch Lightroom verfügt mittlerweile über eine umfangreiche Korrektur-Datenbank für Objektiv-Fehler, was DxO Optics Pro für mich fast überflüssig macht. Lediglich die Entrauschung und das View Point-Plugin nutze ich daraus noch. ACDSee Pro wurde nicht ganz überflüssig. Es läuft momentan als reiner Bildbetrachter für die grobe Vorauswahl der Fotos, bevor sie in Lightroom eingelesen werden. Dadurch wird dessen leistungszehrende Datenbank kleinstmöglich gehalten. Datenbank und Caches liegen zudem auf einer schnellen SSD, was gegenüber einer klassischen Festplatte die Bearbeitung spürbar beschleunigt! 

 

Photoshop Elements wird immer häufiger durch das aus deutschen Landen stammende Programm Photoline ersetzt. Das Zusammenspiel mit Lightroom klappt sehr gut, so dass diese beiden in Zukunft meine alte Standard-Kombination ACDSee und PS Elements fast vollständig ablösen werden.

 

Dazu gesellen sich für besondere Bereiche, wie etwa die Makro- oder Panorama-Fotografie, einige sehr spezialisierte Werkzeuge. Diese sind im Bereich Bildbearbeitung näher aufgeführt und erläutert. 

 

 

 

09.03.2016 - 26.09.2016 - 28.11.2016