10 Regeln für eine gesunde Ernährung

Dies sind die Regeln, die ich mir selbst vor einger Zeit auferlegte, um mich gesünder zu ernähren und von meinem Übergewicht herunterzukommen:

 

  1. Meide Diäten, Nahrungsergänzungsmittel und pharmazeutische Abnehm-Hilfen!
  2. Zähle keine Kalorien oder sonst irgendetwas und steige nicht jeden Tag auf die Waage!
  3. Meide industriell gefertigte Produkte, sog. Convenience Food und industriell abgefüllte Getränke (auch "Frucht"-Säfte)!
  4. Reduziere deinen Fleischkonsum (inkl. Wurstwaren!) auf eine kleine Portion pro Woche.
  5. Vermeide ungesunde Fette (tierische, aber auch gehärtete pflanzliche; benutze stattessen nur hochwertige Pflanzenöle) und "schlechte" Kohlenhydrate (Weißmehl, Zucker, Zuckeraustauschstoffe, aber auch Alkohol!).
  6. Iss soviel Gemüse  – roh oder gegart – wie Du kannst und magst!
  7. Nimm nur zwei bis drei Mahlzeiten am Tag zu Dir und iss keine Snacks zwischendurch!
  8. Iss ohne Nebenbeschäftigung langsam und ungestört, und beende die Mahlzeit wenn Du satt bist!
  9. Beweg dich mehr!
  10. Vergiss ein- oder zweimal im Monat alle Regeln, und iss genussvoll  einfach, was du magst!!!

 

Je einfacher und allgemeiner das Regelwerk ist, desto besser lässt es sich umsetzen. 10 "Gebote" mögen am Anfang schon den Eindruck von zu viel erwecken, nach wenigen Wochen hatte ich selbst sie jedoch verinnerlicht.

 

Anfangs ist es hilfreich, bei den Einschränkungen mit denen zu beginnen, die persönlich leicht fallen. Nach den recht schnellen ersten Erfolgen fällt Verzicht dann plötzlich auch bei anderen Dingen leichter.

 

Erfahrungen damit

 

Viele Dinge, die ich früher gern aß, wie z. B. Pommes oder bestimmte Wurstwaren, esse ich nun gar nicht mehr; Fleisch nur noch ein- oder zweimal im Monat in minimalen Mengen. Selbst Brot und Brötchen sind für mich verzichtbar geworden.

 

Daher benötige ich die meisten der oben gennnten Empfehlungen heute nicht mehr: Nr. 8 spielte sich, dank erhöhter Achtsamkeit – wie sie z. B. im Taijiquan oder Yoga vermittelt wird – automatisch ein; und das Bedürfnis, gelegentlich alle Regeln fahren zu lassen, geht mittlerweile gegen Null. Selbst auf großen Feiern kann ich mich mit kleinen Gemüsemahlzeiten zufrieden geben. Nur das mit der Bewegung bekomme ich nicht in den Griff: Sport war noch nie mein Ding und wird es auch nie werden. 

 

Die wichtigste Erfahrung aus meiner Ernährungsumstellung ist vielleicht diese:

 

Obwohl ich heute sehr viel weniger esse als früher, habe ich deutlich weniger Hunger – und empfinde ihn nicht mehr als Bedrohung.