Clean Eating

Neuer Trend oder "olle Kamellen"?!

 

Die Ernährung, auf die ich seit 2012 umgestellt habe, nenne ich an anderer Stelle "stark fleischreduzierte Vollwertkost aus überwiegend frischen Bestandteilen". In Neudeutsch gibt es dafür seit etwa 2015 offensichtlich einen neuen Begriff: Clean Eating. Das klingt natürlich ungleich hipper.

 

Die Autor(inn)en der aktuellen Buch-Schwemme dazu berufen sich auf einen "neuen" amerikanischen Trend. Aber ganz ehrlich? Die Ernährungsberaterin, von der ich 2012 so viel Neues lernte, lehrte das schon seit Jahren; und meine Oma hat schon vor 50 Jahren Clean Eating praktiziert: Ihre Küche war obst- und gemüsereich, das allermeiste kam aus dem eigenen Bio-Garten (obwohl es "Bio" als Trend-Begriff damals auch noch nicht gab). Fleisch gab's fast nur am Wochenende, industriell gefertigte Produkte kamen nicht auf den Tisch. Sooo neu kann das hippe Clean Eating also nicht sein;-)

 

Aber was soll's. Wenn der neue Trend hilft, ein Bewusstsein für gute Ernährung zu entwicklen – die wiederum dabei hilft, schlank und gesund zu beiben (oder wieder zu werden) –, dann kann ich eigentlich nur jedem empfehlen, sich einmal mit dem Thema Clean Eating zu beschäftigen.

 

Für den Einstieg empfehle ich das Projekt Gesund leben der deutschen Gesundheitswissenschaftlerin Hannah Frey, die auch Autorin des nicht minder empfehlenswerten Buches Clean Eating Basics ist.

 

Nachtrag 30.07.2016: Das Interview Clean Eating: Nicht das Gefühl haben, in ein Stück Pappe zu beißen auf Spiegel Online passt auch gut zum Thema.